- 1883
1883: Der Beginn einer Erfolgsgeschichte
Die unternehmerische Geschichte der Familie Ahlmann reicht in Deutschland bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1883 übernimmt der dänische Kaufmann Johannes Ahlmann als Direktor die kaufmännische Leitung der Eisengießerei Carlshütte – dem ersten Industrieunternehmen der Herzogtümer Schleswig und Holstein. Mit diesem Schritt legt er den Grundstein für eine außergewöhnliche Familiengeschichte. Sie prägt in der 4. und 5. Generation mit dem Unternehmen ACO eine neue Form des globalen Familienunternehmens.
ACO, „Ahlmann und Co.“, ist heute als Weltmarktführer für Wassermanagement bekannt.
- 1931
1931: Käte Ahlmann übernimmt die Leitung der Eisengießerei Carlshütte
Die Schwiegertochter von Johannes Ahlmann wird damit zu einer der führenden Unternehmerinnen in der jungen Bundesrepublik Deutschland.
Als Gründungspräsidentin führt sie die von ihr ins Leben gerufene Vereinigung Deutscher Unternehmerinnen und setzt bis heute Maßstäbe für weibliches Unternehmertum.
1946 unterstützt sie ihren Sohn Josef-Severin Ahlmann, die Beton-Abteilung der Eisengießerei Carlshütte als eigenständiges Unternehmen auszugründen. ACO entsteht. Josef-Severin, der Onkel von Hans-Julius Ahlmann, ist zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 22 Jahre alt.
- 1946
1946: Gründung von ACO
Am 10. Dezember 1946 meldet Severin Ahlmann seine eigene Firma bei der Industrie- und Handelskammer in Kiel an. Die “Severin Ahlmann-Betonindustrie (SAB)” ist anfänglich auf Betonartikel für den Bausektor spezialisiert. Neben Zementdachsteinen werden Baumaterialien und Erzeugnisse für den Tiefbau gefertigt. Schnell nimmt Ahlmann auch die Produkte der Carlshütte aus Kunststein (Marmorkorn) mit in sein Programm auf und fertigt Sanitärprodukte. Severin Ahlmanns Mutter Käte Ahlmann schreibt am 17. Dezember 1946 in einem Brief an einen Freund: “Du siehst auf diesem Bogen die neue Firma. Möge sie glücklich sein!”
- Portfolio
- 1970er
1970: Internationalisierung
Die ersten Schritte zur Internationalisierung unternahm ACO bereits in den 1970er Jahren. 1973 konnte im schweizerischen Mitlödi die erste Produktionsstätte für ACO DRAIN anlaufen. Im September 1977 folgte die Aufnahme der Produktion bei ACO France in Notre Dame de L'Isle. Im Juni 1978 wagte ACO mit der Produktion in Chardon/Ohio den Schritt über den großen Teich. In den 1980er Jahren wirkte Hans-Julius Ahlmann darauf hin, dass diese Auslandsaktivitäten zu 100%igen Töchtern von ACO wurden und trieb die Internationalisierung besonders intensiv voran. Der Fall des Eisernen Vorgangs eröffnete ACO schließlich den Weg in die osteuropäischen Länder. Innerhalb der folgenden Jahrzehnte wächst das Unternehmen weit über Europa hinaus und eröffnet Schwestergesellschaften in mehr als 50 Ländern. Immer mit dem Anspruch, so nah wie möglich an den Herausforderungen der Kunden zu sein.
ACOs weltweites strategisches Wachstum - 1972
1972: Aufstieg mit der ACO Drain
Doch ACO setzt auch früh auf mutige Innovationen: Auf eigene Produktionsanlagen sowie den konsequenten Aufbau von Know-How in der Werkstofftechnik. Eine Strategie, die sich schon bald auszahlen soll!
1972 - das Jahr der Olympischen Spiele in Deutschland.
Für das neue Olympiastadion in München werden besonders robuste Entwässerungsrinnen benötigt, um Platz und Gelände zuverlässig zu entwässern.
ACO erkennt die Chance und bietet einen seiner ersten Prototypen: die ACO Drain – eine völlig neuartige Entwässerungsrinne aus Polymerbeton. Der Zuschlag geht an ACO! Dies ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte! - 1981
1981: Der Einstieg von Hans-Julius Ahlmann
Hans-Julius Ahlmann steigt offiziell in das Unternehmen seines Onkels ein.
ACO ist zu diesem Zeitpunkt ein aufstrebender Hersteller von Entwässerungsrinnen. Auf dieser Grundlage gelingt es dem jungen Unternehmer, eine der führenden Marken Europas aufzubauen und ACO im Laufe der Jahre zum globalen Weltmarktführer zu entwickeln. - Ein wachsender Führungskreis
Ein wachsender Führungskreis
Mit dem weltweiten Wachstum wächst auch die ACO Familie – über Kontinente hinweg. Das transnationale ACO Netzwerk umfasst bald über 5.000 Mitarbeiter. Dabei behält sich ACO seine Grundsatz bei, dass die Menschen vor Ort ihre Märkte und die Herausforderungen ihrer Kunden am besten kennen. Der bis heute geflügelte Satz des “Unternehmers im Unternehmen” wird geboren.


- 1997
1997: Übernahme des Guss- und Armaturenwerk Kaiserslautern
Strategische Akquisitionen zählen zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren von ACO. 1997 übernimmt ACO das renommierte Guss- und Armaturwerk Kaiserslautern – kurz „AWK“.
Heute zählt dieses Werk zu den nachhaltigsten Gießereien Deutschlands und trägt den Namen ACO Guss. - 2000
2000: Übernahme der Passavant Werke AG
Die bedeutendste Akquisition in Deutschland folgt im Jahr 2000. ACO übernimmt die Passavant Werke AG und erweitert damit seine Kompetenz im Bereich Kanalguss entscheidend.
Heute ist ACO unter anderem als Weltmarktführer für Gullydeckel bekannt. In der Fachsprache werden sie als Schachtabdeckungen bezeichnet. - 2010
- 2011
NordArt
Über die Jahrzehnte engagiert sich die Familie Ahlmann auch intensiv für Kunst- und Kultur in Schleswig-Holstein. 1997 erwerben Hans-Julius und Johanna Ahlmann die inzwischen insolvente Eisengießerei Carlshütte zurück in den Familienbesitz – und verwandeln sie im Laufe der Jahre unter der Ägide der beiden Kuratoren Wolfgang Gramm und Inga Aru zu dem einzigartigen Kunstwerk Carlshütte.
Es wird zur Heimat der renommierten Kunstausstellung NordArt, die jährlich über 100.000 Besucherinnen und Besucher anzieht.
2011 wird dieses außergewöhnliche Engagement mit dem Deutschen Kulturförderpreis ausgezeichnet. Heute zählt die die NordArt zu den größten Kunstausstellungen für zeitgenössische Kunst in Europa.
- 2013
Innovation
Kurze Zeit später wird ACO als TOP100-Innovator ausgezeichnet.
Iver Ahlmann, Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik, treibt insbesondere die Materialentwicklung maßgeblich voran. ACO spezialisiert sich auf die Produktion von fünf Hochleistungswerkstoffen – mit dem klaren Anspruch: Für jeden Anwendungsfall den richtigen Werkstoff! - 2021
Internationales Milliardenunternehmen
Im Jahr 2021 erreicht ACO einen weiteren Meilenstein: Das Unternehmen wird zum Milliardenunternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern in 50 Ländern weltweit. Ob Freiheitsstatue oder Elbphilharmonie, ob Mekka oder Olympiastadion – ACO ist an den prominentesten Orten der Welt zu finden.
Zu Referenzen weltweit - 2022
- Und der Oskar geht an
- WaterCycle
Von der Systemkette zum WaterCycle
In dieser Zeit wandelt sich ACO bereits: Vom reinen Hersteller einzelner Produkte für das Sammeln, Reinigen und Speichern von Regen- und Abwasser hin zum Anbieter nachhaltiger, integrierter Systemlösungen. Für die Wiederverwendung und Rückführung unserer wertvollsten Reccource.
Das Ziel: den natürlichen Wasserkreislauf vollständig nachzubilden. - ACO Green City
ACO Green City
Der ACO-Bereich „Reuse“, also Systeme zur Wiederverwendung von Wasser, gewinnt weiter an Fahrt. Er leistet einen Beitrag zum weltweit wichtigen Thema der Urbanisierung. Wassermanagement für eine lebenswerte Stadtgestaltung. Smarte Systeme sorgen dafür, dass Wasser in trockenen Zeiten gespeichert und bei Starkregen zurückgehalten wird. Dieses Konzept ist als ACO Green City bekannt.
- 2025
ACO wird UNESCO Botschafter für Nachhaltigkeitsziel 6
Im Jahr 2025 würdigt die UNESCO im Rahmen des World Engineering Days das langjährige Engagement von ACO für den Schutz der wertvollen Ressource Wasser. ACO wird zum offiziellen Botschafter des UN-Nachhaltigkeitsziel #6: Sauberes Wasser: ACO als UNESCO Partner für SDG 6 - Zum Video
- SHMF
SHMF
Auch in der Musik engagiert sich die Familie Ahlmann als Mäzen.
Sie fördern das international bekannte Schleswig-Holstein Musik Festival. Eine historische Produktionshalle wird hierfür restauriert und als Konzert- und Probenort neu belebt: Die ACO Thormannhalle. Sie ist unter anderem Heimat des SHMF Festival Orchestra, das sich der besonderen Förderung junger Talente aus aller Welt widmet. - 2026
Auszeichnung "Mitglied der Handelsblatt Hall of Fame der Familienunternehmen"
In diesem Jahr wurden Hans‑Julius, Johanna und Iver Ahlmann als neue Mitglieder in die Hall of Fame aufgenommen – eine Anerkennung ihres gemeinsamen unternehmerischen Engagements und ihrer prägenden Rolle für die Entwicklung der ACO Gruppe. Die Auszeichnung würdigt herausragende unternehmerische Leistungen, nachhaltiges Engagement über Generationen hinweg und die Vorbildrolle familiengeführter Unternehmen in Deutschland.
Newsartikel Auszeichnung Handelsblatt“Auf diese Auszeichnung sind wir als Unternehmerfamilie natürlich sehr stolz. Gerade jetzt 2026, dem 80. Jahr von ACO, schaut man auf die vielen Schlüssel-Ereignisse, die dazu geführt haben, dass wir diesen Preis entgegennehmen dürfen. In diesem Sinne kann die ganze ACO Familie sehr stolz sein, denn es waren immer eine Reihe von Menschen, die gemeinsam das Entscheidende getan haben.”
Hans-Julius Ahlmann
Geschäftsführender Gesellschafter - Heute
Familie Ahlmann
Im Jahr 2026 blickt ACO auf 80 Jahre Mut, Begeisterung, Bodenhaftung und Nähe zurück – die Werte, die den ACO Spirit ausmachen.
In dieser Haltung werden Johanna, Hans-Julius und Iver Ahlmann die Zukunft des Unternehmens ACO weiter gestalten. Verantwortungsvoll, visionär und immer im Dienst einer lebenswerten Welt.
Die Geschichte von Ahlmann & Co.
Innovationen über Generationen





































